Gemeinnützige GmbH
Anerkannte Werkstatt für Menschen mit seelischer Behinderung

Landrat Bernhard Reuter und Sozialdezernent des Landkreises Marcel Riethig auf Stippvisite bei ifas und my.worX

Joachim Renneberg, Sozialdezernent Marcel Riethig, Landrat Bernhard Reuter

Die my.worX gGmbH bietet Unternehmen eine datenschutzkonforme Digitalisierung von Dokumenten an. Joachim Renneberg erläutert dem Sozialdezernenten Marcel Riethig (links) und Landrat Bernhard Reuter die Planungen für die Archivierung und die Grundlagen beim Einscannen von Dokumenten. Foto: my.worX gGmbH

Marcel Riethig, Landrat Bernhard Reuter, Inge Klapproth (v.l.n.r.)

Inge Klapproth stellt Landrat Bernhard Reuter und dem Sozialdezernenten des Landkreises Marcel Riethig die Arbeitsbereiche der Abteilung digital media vor. Foto: my.worX gGmbH

Göttingen, 10. November 2016 - Ein wenig Aufregung war den Beschäftigten der my.worX gGmbH und des Instituts für angewandte Sozialfragen ifas gGmbH beim Besuch von Landrat Bernhard Reuter und Sozialdezernent Marcel Riethig anzumerken. Dennoch schilderten die Rehabilitanden in gewohnter Weise kompetent und eindrücklich die vielfältigen Aufgaben in den my.worX-Abteilungen der digital media und göttinger müsli company und im Fachbereich Floristik der ifas gGmbH.

Die Gäste zeigten sich erstaunt über die komplexen Tätigkeiten, die in der Werkstatt für Menschen mit seelischer Behinderung geleistet werden. „Etwa 70% unserer Rehabilitanden verfügen über eine Ausbildung und sind in der Lage anspruchsvolle Arbeiten zu tätigen", erläuterte Werkstattleiterin Christiane Stock. Um die Arbeitsfähigkeit der Rehabilitanden aufrecht zu erhalten, sei es wichtig, Leistungsdruck abzubauen und Stress zu vermeiden. In den Abteilungen und Fachbereichen scheint dies gelungen zu sein: „Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm, die gute Stimmung ist sofort zu spüren", lobte Reuter bei der Besichtigung.

Vor dem Rundgang informierte Geschäftsführer Dietmar Thiele und Werkstattleiterin Christiane Stock über die inhaltlichen Ausrichtungen der Unternehmen, die Finanzierung der Maßnahmen und die Zunahme psychischer Erkrankungen in den letzten Jahren. „Von zentraler Bedeutung bei der ifas gGmbH ist das Konzept des nahtlosen Schnittstellenmanagements. Wir bieten Maßnahmen an, die miteinander verzahnt sind und aufeinander aufbauen. Dadurch haben die jungen Rehabilitanden die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und nachzureifen", erörterte Thiele die speziellen Reha-Angebote der ifas gGmbH.

Für die my.worX gGmbH diskutierten die Besucher die Möglichkeit für Rehabilitanden, zukünftig Berufsausbildungen abzuschließen. Derzeit können Ausbildungen innerhalb der Werkstatt nicht angeboten werden, da bei vorliegender Arbeitsunfähigkeit kein rechtlicher Rahmen besteht, eine Ausbildung anzutreten. „Wir arbeiten momentan mit individuellen Bildungsmodulen, sogenannten Qualifikationsbausteinen. Im Rahmen einer vierjährigen Ausbildung sind erfolgreiche Abschlüsse innerhalb unserer Werkstatt durchaus zu realisieren", betonte Werkstattleiterin Christiane Stock. Landrat Reuter und Sozialdezernent Riethig zeigten sich sehr interessiert und boten an, die Sachlage zu prüfen und an geeigneter Stelle vorzutragen.

 

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