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Benchmarking 2017: my.worX gGmbH legt gute Ergebnisse vor

Göttingen, Juni 2018 – Mitte Mai stellte die Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen Niedersachsen (LAG WfbM Niedersachsen) in Hannover die Ergebnisse des Benchmarkings der Teilhabe am Arbeitsleben aus dem Jahr 2017 vor. Die my.worX gGmbH Werkstatt für Menschen mit seelischer Behinderung in Göttingen präsentierte aufgrund ihrer niedersachsenweit sehr guten Ergebnisse das Thema „Werkstattexterne Arbeitsangebote – Externe Praktika & Betriebsintegrierte Arbeitsplätze“.

„Seit Einrichtung der Inklusionsabteilung „InteX“ im Jahr 2014 konnte der Anteil aller beruflichen Aktivitäten von psychisch beeinträchtigten Rehabilitanden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von rund 30% auf gut 46% gesteigert werden“, erläuterte Ursula Seipold, Leiterin der beruflichen Rehabilitation der my.worX gGmbH in ihrer Best Practice-Präsentation in Hannover. Darunter nannte sie neben betrieblichen Belastungserprobungen weitere Kooperationsmodelle mit regionalen Unternehmen: Während der „externen Berufsbildung“ stehe noch die fachliche Qualifizierung im Vordergrund, bei einem „betriebsintegrierten Arbeitsplatz“ gehe es bereits um die nachhaltige „Teilhabe am Arbeitsleben“ - im Einzelfall bis hin zu Übernahmen in versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Die beteiligten Branchen der regionalen Wirtschaft reichten von Produktion und Handwerk über Handel und Logistik bis hin zu Anbietern von Dienstleistungen und Bildung.

Der Erfolg dieses Engagements wird auf die sehr individuelle Vorgehensweise im Rahmen eines strukturierten Unterstützungssystems durch die Mitarbeiter/-innen der my.worX gGmbH zurückgeführt. Die Inklusionsabteilung begleitet nicht nur die Rehabilitanden auf ihren Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, sondern berät auch die kooperierenden Unternehmen. Der Jobcoach von my.worX nimmt dabei die Funktion des Vermittlers ein. Von diesen Erfahrungen profitieren die beteiligten psychisch beeinträchtigten Rehabilitanden und die Unternehmen gleichermaßen.

Hintergrund

Das Benchmarking der Teilhabe am Arbeitsleben ist eine Initiative von Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Niedersachsen. Mit dem qualitativen Vergleich der Leistungen zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben werden Maßstäbe gesetzt und die Werkstätten untereinander angeregt, von den Besten zu lernen. Das Benchmarking besteht aus „harten“ Kennzahlen und einer Befragung der Rehabilitanden in der Werkstatt. 40 landesweite Werkstätten für behinderte Menschen nahmen 2017 an der kostenpflichtigen Erhebung teil (im Vergleich 2016: 33 Werkstätten). Insgesamt erfasste das Benchmarking 80 % aller Werkstatt-Beschäftigten in Niedersachsen.

Die my.worX gGmbH in Göttingen – Berufsbildung und Arbeitsplätze für Menschen mit seelischer Behinderung